Was ist ein ETF? – Einfach erklärt

Was bedeutet Exchange Traded Fund (ETF)?


Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein börsengehandelter Indexfonds, der die Wertentwicklung eines Index, wie dem MSCI World oder dem DAX, passiv nachbildet. Anleger erhalten mit einem einzigen ETF-Anteil Zugang zu hunderten oder tausenden Unternehmen gleichzeitig – und das zu deutlich geringeren Kosten als bei aktiv gemanagten Fonds.

ETF steht für:

E – Exchange (Börse): ETFs werden wie Aktien gehandelt.
T – Traded (gehandelt): ETFs können während der Börsenzeiten gehandelt werden.
F – Fund (Fonds): Bündelung vieler Wertpapiere in einem Produkt.

Das macht ETFs zur beliebtesten Anlageform für den langfristigen Vermögensaufbau – besonders für Einsteiger, die breit gestreut und kostengünstig investieren wollen.

Was genau steckt hinter ETFs und wie funktionieren sie eigentlich? Und worin liegen die Unterschiede zu aktiv gemanagten Fonds oder einzelnen Aktien? Diese und weitere zentrale Fragen rund um Exchange Traded Funds beantworten wir dir in diesem Ratgeber.

Das Wichtigste in Kürze:
Alles, was du über ETFs wissen musst

  • Bedeutung: ETFs (Exchange Traded Funds) sind börsengehandelte Indexfonds. Sie bilden die Wertentwicklung ihres zugrunde liegenden Index passiv ab. Beispielsweise können sie Weltaktienindizes wie den MSCI World oder regionale Indizes wie den DAX abbilden.

  • Kosten: Da ETFs passiv gemanagt werden, sind die anfallenden Verwaltungsgebühren im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds gering. Die Kosten für ETFs liegen in der Regel zwischen 0,05 und 0,5 Prozent pro Jahr, was sie zu einer kosteneffizienten Wahl für den Vermögensaufbau macht.

  • Rendite: Die Anlage in ETFs bietet im Vergleich zu klassischen Sparformen wie Tagesgeld, Festgeld oder Sparbuch langfristig die Chance auf höhere Renditen. Besonders beliebt sind breit gestreute weltweit anlegende ETFs.

  • ETF-Sparplan: Mit einem Sparplan kann bereits mit kleinen monatlichen Beträgen in ETFs investiert werden. Anleger können so vom Cost-Average-Effekt profitieren. Die Auswahl des richtigen Anbieters und der passenden Depotbank spielt dabei eine wichtige Rolle.

  • Risiko: ETFs sind im Vergleich zu Einzelaktien eher risikoarm. Durch die Aufnahme verschiedener ETFs aus unterschiedlichen Anlageklassen in das Portfolio kann das Risiko der Geldanlage zusätzlich breit gestreut werden. So können beispielsweise neben Aktien-ETFs auch Anleihen-ETFs auf Staatsanleihen in Betracht gezogen werden.

Anzeige
Auf der Suche nach deinem Broker?

Kosten optimieren: Investiere mit der Trading-Flatrate von Scalable in Aktien und ETFs. Kapitalanlagen bergen Risiken.

Was ist ein ETF?

Was ist ein ETF?

ETF (Abkürzung für Exchange Traded Fund) ist per Definition ein börsengehandelte Indexfonds, der einen bestimmten Index passiv abbildet, z.B. den Deutschen Aktienindex (DAX) oder den MSCI World Index. Die Wertentwicklung des ETFs verläuft also weitgehend parallel zu der des zugrunde liegenden Index. Dabei kann es sich um große, breit gestreute Indizes handeln oder um spezialisierte Nischenindizes, die z.B. auf bestimmte Branchen oder Regionen ausgerichtet sind.

Für einen Überblick, was ETFs sind, haben wir wichtige Merkmale dieser Art von Fonds hier grafisch für euch dargestellt:

Die Grafik zeigt die Zusammensetzung des Begriffs ETF.
ETF bedeutet: Exchange Traded Fund

Was sind Fonds?

Der Begriff Fonds stammt aus dem Französischen und bedeutet Kapital. Fonds sind Anlageinstrumente, bei denen das Kapital vieler Anleger gebündelt und in verschiedene Wertpapiere wie Aktien oder Anleihen investiert wird. Eine Fondsgesellschaft verwaltet das Fondsvermögen und sorgt dafür, dass es entsprechend der Anlagestrategie des Fonds investiert wird. Anleger, die in einen Fonds investieren, erwerben so genannte Fondsanteile, die ihrem Anteil am gesamten Fondsvermögen entsprechen. Es gibt verschiedene Arten von Fonds, darunter auch Publikumsfonds, die einem breiten Anlegerkreis zugänglich sind. Eine Sonderform der Fonds sind ETFs, die an der Börse gehandelt werden und einen bestimmten Index, zum Beispiel den weltweiten Aktienindex MSCI World, nachbilden.

Wie bei anderen Anlagen am Kapitalmarkt ist die Investition in ETFs allerdings mit einem höheren Risiko verbunden. Dafür können Anleger mit ETFs langfristig höhere Renditen erzielen als mit klassischen Sparprodukten wie Sparbüchern, Tages- oder Festgeldkonten. Ein weiterer Vorteil von ETFs sind die - im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds - geringen Kosten, die sich positiv auf den Vermögensaufbau auswirken.

Wie sind ETFs entstanden?

Die Geschichte der ETFs beginnt früher als viele denken: Die theoretische Grundlage für passive Indexinvestments legte der US-Ökonom John McQuown bereits in den 1970er Jahren, die praktische Umsetzung folgte jedoch erst zwei Jahrzehnte später.

Den Anfang machte 1990 Kanada: Die Toronto Index Participation Shares bildeten als weltweit erster ETF den TSX 35 ab und konnten erstmals wie eine Aktie an der Börse gehandelt werden. Den eigentlichen Durchbruch brachte aber 1993 der amerikanische Markt: State Street Global Advisors legte den SPDR S&P 500 ETF auf, bis heute einer der größten und meistgehandelten ETFs der Welt. Er ermöglichte es Anlegern erstmals, mit einer einzigen Transaktion in 500 der größten US-Unternehmen zu investieren.

Was folgte, war ein beispielloser Siegeszug: In Europa kamen die ersten ETFs im Jahr 2000 an die Börse, und das verwaltete Vermögen wuchs seitdem auf über 20 Billionen US-Dollar weltweit (Stand: 2026). Heute sind ETFs längst kein Nischenprodukt mehr sondern die bevorzugte Anlageform für Millionen von Privatanlegern, die kostengünstig und breit gestreut investieren wollen.

Video-Tipp: In zwei Minuten alles über ETFs erfahren

ETFs können genauso einfach und effizient gehandelt werden wie Aktien. In diesem Video erfährst du in 2 Minuten, was ein ETF ist und welche Vorteile er bietet.

Sind ETFs nur eine vorübergehende Mode?

Bild von extraETF Gründer Markus JordanMarkus Jordan, Gründer extraETF.com
Nein, ETFs gibt es schon seit Jahrzehnten, aber erst seit kurzem sind sie im Mainstream angekommen. Banken und Finanzberater hatten wegen der geringen Vertriebsprovisionen lange Zeit kein Interesse an ETFs und haben sie deshalb selten empfohlen. Stattdessen wurden teurere Publikumsfonds oder Zertifikate bevorzugt. Heute sind viele Anleger kostenbewusster und entscheiden sich für die günstigeren ETFs. Namhafte Anbieter wie iShares, Xtrackers oder Invesco bieten eine breite Palette von ETFs an, die sowohl auf große Aktienindizes als auch auf spezialisierte Nischenmärkte abzielen.
Markus Jordan, Gründer extraETF.com
Wie funktionieren ETFs?

Wie funktionieren ETFs?

Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein börsengehandelter Fonds, der die Wertentwicklung eines bestimmten Index abbildet. Die Wertentwicklung des ETF spiegelt die Kursentwicklung der im Index enthaltenen Wertpapiere wider. Steigen die Kurse dieser Wertpapiere, steigt auch der Wert des ETF und die ETF-Anteile gewinnen an Wert. Umgekehrt sinkt der Wert des ETF, wenn die Kurse der zugrunde liegenden Wertpapiere fallen. Je nach Art des ETFs werden Dividenden und Ausschüttungen entweder reinvestiert (thesauriert) oder regelmäßig an den Anleger ausgezahlt.

Die folgende Grafik zeigt, wie ein ETF funktioniert und wie der Handel mit ETF-Anteilen abläuft:

Die Grafik zeigt vereinfacht die Funktionsweise von ETFs.

Die Indexabbildung von ETFs am Beispiel des DAX

Der DAX bildet die Wertentwicklung der 40 größten an der Börse notierten Unternehmen ab. Bis September 2021 betrug die Anzahl der DAX-Komponenten 30, doch um die aktuelle Lage der deutschen Wirtschaft noch besser abbilden zu können, wurde der Index um 10 Mitglieder erweitert.

Die Top-10-Positionen des DAX Index

PositionAnteil
Siemens10,4 %
SAP10,4 %
Allianz8,2 %
Siemens Energy7,2 %
Deutsche Telekom6,7 %
Airbus6,0 %
Rheinmetall4,3 %
Münchener Rück4,0 %
Infineon Technologies3,4 %
Deutsche Bank3,3 %
Quelle: Stoxx, Stand: April 2026

ETFs haben den Vorteil, dass Anleger immer genau wissen, in was sie investieren. Denn die Zusammensetzung des zugrunde liegenden Index ist öffentlich einsehbar. Ein ETF mit physischer Indexabbildung investiert beispielsweise genau in die Aktien, die auch im Deutschen Aktienindex DAX enthalten sind.

Die genaue Allokation, also die Zusammensetzung der größten Positionen eines ETFs, kann unter anderem auf der jeweiligen ETF-Profilseite auf extraETF.com eingesehen werden. Diese ist einfach und bequem über die ETF-Suche zu erreichen.

Physische vs. synthetische Replikation

Die Funktionsweise eines ETF basiert auf der Nachbildung des Index, wobei es im Wesentlichen zwei Arten der Indexabbildung gibt:

  • Physische Replikation: Bei dieser Methode kauft der ETF die im Index enthaltenen Wertpapiere tatsächlich und hält sie in seinem Portfolio. Diese Methode ist bei Anlegern am beliebtesten, da sie eine direkte und transparente Nachbildung des Index ermöglicht.
  • Synthetische Replikation: Hier investiert der ETF nicht direkt in die im Index enthaltenen Wertpapiere, sondern bildet den Index durch ein Tauschgeschäft, auch Swap genannt, nach. Dabei wird die Wertentwicklung des Index durch einen Vertrag mit einer Gegenpartei nachgebildet. Diese Methode kann Vorteile wie geringere Kosten haben, birgt aber auch zusätzliche Risiken, insbesondere das Kontrahentenrisiko.

Welche Methode für dich die bessere ist, hängt u.a. von deinen individuellen Anlagezielen und deiner Risikotragfähigkeit ab.

ETFs, aktive Fonds und Aktien: Was ist der Unterschied?

Wer in Wertpapiere investieren möchte, steht vor der Wahl zwischen drei grundlegend verschiedenen Anlageformen – jede mit eigenen Stärken und Schwächen.

ETFs (Exchange Traded Funds) sind passiv gemanagte Investmentfonds, sie bilden einen Index wie den MSCI World oder DAX automatisch nach, ohne dass ein Fondsmanager aktiv eingreift. Die Zusammensetzung ändert sich nur, wenn sich der zugrunde liegende Index selbst verändert. Da kein aktives Management nötig ist, fallen die Kosten gering aus und weil ETFs wie Aktien direkt an der Börse gehandelt werden, können Anleger jederzeit zu aktuellen Kursen kaufen und verkaufen.

Passive Indexfonds verfolgen dieselbe Strategie wie ETFs und bilden ebenfalls einen Index nach. Der entscheidende Unterschied: Sie sind nicht börsengehandelt. Käufe und Verkäufe werden einmal täglich zu einem einheitlichen Preis über die Fondsgesellschaft abgewickelt was sie für Privatanleger deutlich unflexibler macht als ETFs.

Aktive Fonds setzen auf einen Fondsmanager, der gezielt Wertpapiere auswählt und das Portfolio laufend anpasst mit dem Ziel, besser abzuschneiden als der Markt. Das klingt attraktiv, hat aber einen Haken: Studien zeigen immer wieder, dass die meisten aktiven Fonds ihren Vergleichsindex langfristig nicht schlagen. Gleichzeitig sind die Kosten durch das professionelle Management deutlich höher, was die Rendite zusätzlich belastet.

Einzelaktien bieten das größte Renditepotenzial aber auch das höchste Risiko, da das gesamte Investment an der Entwicklung eines einzelnen Unternehmens hängt. Eine breite Streuung müssen Anleger hier selbst aktiv aufbauen und pflegen.

Fazit für Einsteiger: ETFs und passive Indexfonds bieten den einfachsten Einstieg in breit gestreute Märkte. Aktive Fonds und Einzelaktien erfordern mehr Aufwand, Erfahrung und Vertrauen in die eigene oder fremde Anlageentscheidung.

Vergleichstabelle ETF vs. aktive Fonds vs. Aktien

MerkmalETFAktiver FondsEinzelaktie
VerwaltungPassiv (folgt Index)Aktiv (Fondsmanager)Selbst entscheiden
Kosten (TER)0,05 - 0,50 % p.a.1,00 - 2,50 % p.a.Nur Ordergebühr
DiversifikationHoch (100 - 8.000 Werte)Mittel bis hochKeine
HandelbarkeitJederzeit an der Börse1 x täglich via KVGJederzeit an der Börse
TransparenzTäglich veröffentlichtQuartalsweiseVollständig
Sondervermögen✅ Ja✅ Ja-
Geeignet fürEinsteiger & ProfisAnleger mit BeratungErfahrene Anleger
Quelle: extraETF Research, Stand: Apil 2026

Fazit für Einsteiger: ETFs und passive Indexfonds bieten den einfachsten Einstieg in breit gestreute Märkte. Aktive Fonds und Einzelaktien erfordern mehr Aufwand, Erfahrung und Vertrauen in die eigene oder fremde Anlageentscheidung.

ETFs vs. Einzelaktien

Ob Einzelaktien oder ETFs die richtige Anlagestrategie für dich sind, hängt von deinen persönlichen Zielen und deiner Risikobereitschaft ab. Einzelaktien bergen ein höheres Risiko, da die Diversifikation im Vergleich zu ETFs fehlt. Während Aktien-ETFs die Wertentwicklung mehrerer Unternehmen abbilden und damit das Risiko streuen, konzentriert sich das Risiko bei Einzelaktien auf ein einziges Unternehmen.

ETFs sind eine Art Investmentfonds, die einen Aktienindex abbilden und somit in verschiedene Aktien investieren. Dadurch bieten sie automatisch eine breite Streuung. Für Einsteiger ist dies eine attraktive Möglichkeit, in den Aktienmarkt zu investieren, ohne sich mit einzelnen Unternehmen auskennen zu müssen. Zudem gelten ETFs als Sondervermögen, d.h. das angelegte Kapital ist gesetzlich geschützt, auch im Falle einer Insolvenz der Fondsgesellschaft oder des Brokers.

Insgesamt bieten ETFs eine einfachere und oft auch sicherere Möglichkeit, ein Wertpapierdepot aufzubauen, insbesondere für Einsteiger, die eine breite Marktabdeckung ohne intensive Unternehmensanalyse anstreben.

Totalverluste bei einzelnen Aktien sind keine Seltenheit. Laut einer Studie des Investmenthauses Flossbach von Storch haben 20 Prozent aller deutschen Aktien zwischen 2003 und 2020 bis zu 90 bis 100 Prozent ihres Wertes verloren. Fonds, ob aktiv oder passiv gemanagt, bieten Anlegern durch ihre breite Streuung einen großen Vorteil, da sie das Risiko deutlich reduzieren.

Welche Arten von ETFs gibt es?

ETFs lassen sich anhand der zugrunde liegenden Anlageklassen und Strategien unterscheiden. Die wichtigsten Kategorien sind Aktien-, Anleihen-, Geldmarkt- und alternative ETFs, zu denen beispielsweise Rohstoff-, Immobilien- oder Themen-ETFs gehören. Jede ETF-Art erfüllt dabei eine andere Funktion im Portfolio, von Wachstum über Stabilität bis hin zu gezielten Chancen. Insgesamt stehen Anlegern mehrere Tausend ETFs zur Auswahl, sodass sich je nach Investmentansatz passende Lösungen finden lassen.

Aktien-ETFs

Anleihen-ETFs

Rohstoffe, Immobilien, Themen-ETFs

Mit den ETF-Listen von extraETF kannst du ETFs schnell und einfach nach deinen Wunschkategorien filtern, z.B. nach Indizes, Regionen, Ländern, Branchen, Rohstoffen oder auch nachhaltigen ETFs.

In welche ETFs kann ich investieren?

Weltweite ETFs (MSCI World, ACWI etc.)

Weltweite ETFs sind für viele Anleger die erste Wahl, da sie eine breite Streuung über zahlreiche Länder und Branchen hinweg ermöglichen. Besonders bekannt sind Indizes wie der MSCI World, der rund 1.500 Unternehmen aus Industrieländern umfasst, oder der MSCI ACWI bzw. FTSE All-World, die zusätzlich auch Schwellenländer einbeziehen. Mit nur einem ETF investieren Anleger somit global und profitieren vom Wachstum der Weltwirtschaft. Diese sogenannten „All-in-One“-Lösungen eignen sich besonders für Einsteiger, da sie einfach, kostengünstig und effizient sind. Wer es noch breiter gestreut möchte, kann auch auf Indizes wie den MSCI ACWI IMI setzen, der zusätzlich Small Caps berücksichtigt.

Regionen & Strategien

Neben globalen ETFs können Anleger auch gezielt in einzelne Regionen oder bestimmte Anlagestrategien investieren. Regionale ETFs bilden beispielsweise Märkte wie Europa, die USA oder Schwellenländer (Emerging Markets) ab und ermöglichen eine bewusste Gewichtung einzelner Wirtschaftsräume. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Strategie-ETFs, etwa auf Dividendenaktien, nachhaltige Unternehmen (ESG), Faktoren wie Value oder Momentum sowie Themen-ETFs (z. B. Digitalisierung oder erneuerbare Energien). Diese ETFs bieten die Möglichkeit, gezielt Schwerpunkte im Portfolio zu setzen, sind jedoch meist spezieller und teilweise auch risikoreicher als breit gestreute Welt-ETFs. Für Einsteiger empfiehlt es sich daher, solche Beimischungen erst nach dem Aufbau eines stabilen Basisportfolios in Betracht zu ziehen.

Was sind die besten ETFs?

Was sind die besten ETFs?

Welche ETFs die besten sind, lässt sich nicht allein aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit ableiten. Denn diese ist für die Zukunft nicht garantiert. Vielmehr sind bei der Auswahl von ETFs verschiedene Kriterien entscheidend, wie z.B. die Anlageklasse, das Fondsvolumen, die Diversifikation, das Fondsalter oder die Kosten der ETFs. Da sich zudem jeder Anleger in Bezug auf seinen Anlagehorizont, seine finanzielle Situation oder seine Anlagestrategie unterscheidet, sind die besten ETFs auch diejenigen, die individuell am besten zu ihm passen.

Die besten ETFs für Einsteiger

Für Einsteiger eignen sich vor allem breit diversifizierte ETFs, da diese mit nur einem Produkt eine weltweite Streuung ermöglichen.

Besonders beliebt sind ETFs auf Indizes wie den MSCI World, den MSCI Emerging Markets, den MSCI ACWI oder den FTSE All-World. Diese ETFs bilden mehrere hundert bis tausende Unternehmen aus verschiedenen Ländern und Branchen ab. Dadurch wird das Risiko einzelner Fehlentwicklungen reduziert und Anleger profitieren vom globalen Wirtschaftswachstum.

Für den Einstieg bietet sich häufig ein einfacher ETF-Sparplan an, mit dem bereits kleine Beträge regelmäßig investiert werden können.

Wie investiert man am besten in ETFs?

Man kann in ETFs investieren, indem man einen günstigen Broker mit niedrigen Ordergebühren wählt oder mit einem ETF-Sparplan mit kleinen monatlichen Sparraten beginnt. Ein ETF-Sparplan ermöglicht es, regelmäßig einen festen Betrag zu investieren und dabei den Cost-Average-Effekt zu nutzen, der das Risiko, zum falschen Zeitpunkt zu kaufen, verringert. Nutze den folgenden Brokervergleich, um den besten Anbieter für deine Bedürfnisse zu finden.

Sind ETFs sicher? Chancen und Risiken

ETFs gelten grundsätzlich als transparente, kostengünstige und breit diversifizierte Anlageprodukte. Dennoch sind auch sie – wie jede Kapitalanlage – nicht risikofrei. Die Sicherheit eines ETFs hängt vor allem von der zugrunde liegenden Anlageklasse, der Marktentwicklung sowie der individuellen Anlagestrategie ab. Durch ihre breite Streuung reduzieren ETFs viele Einzelrisiken, Marktrisiken bleiben jedoch bestehen.

ChancenRisiken
Breite Streuung über viele WerteMarktschwankungen und Kursverluste
Niedrige Kosten (TER)Währungsrisiken bei globalen ETFs
Hohe TransparenzTracking Error
Einfache HandelbarkeitKontrahentenrisiko (synthetische ETFs)
Zugang zu globalen MärktenKlumpenrisiken in bestimmten Indizes
Quelle: extraETF Research, April 2026

ETFs sind also keine risikofreien Produkte, aber im Vergleich zu Einzelinvestments gelten sie als deutlich robuster durch ihre breite Diversifikation. Für langfristige Anleger, die Marktschwankungen aushalten können, bieten ETFs ein attraktives Verhältnis von Risiko und Rendite. Entscheidend ist, die eigene Anlagestrategie, den Anlagehorizont und die Risikobereitschaft zu berücksichtigen.

Fazit:
Für wen sind ETFs sinnvoll?

Mit ETFs können Anleger auf einfache Art und Weise in ganze Märkte investieren und langfristig Vermögen aufbauen. Auch die Aufteilung der Anlagen auf verschiedene Anlageklassen ist mit den Exchange Traded Funds möglich.

Weitere Vorteile von ETFs sind:

  • Bei den passiv gemanagten ETFs fallen nur geringe Kosten bzw. Gebühren an
  • Die Anlage ist transparent und flexibel
  • ETFs gelten als Sondervermögen und sind dadurch geschützt
  • Mit ETFs kann das Risiko des Portfolios bzw. der Geldanlage breit gestreut werden
  • Möglichkeit, ETFs als Sparplan schon mit kleinen Beträgen regelmäßig zu besparen

Damit eignen sich ETFs perfekt für die Umsetzung deiner persönlichen Anlagestrategie. Hast du dich vor der Geldanlage in ETFs, genau über die damit verbundenen Themen und das Risiko von ETFs informiert, und anschließend mit dem Kauf von ETFs begonnen, kannst du mit Hilfe unseres Finanzmanagers die Entwicklung deiner Geldanlage immer im Blick behalten!

Häufige Fragen, die uns zum Thema ETFs gestellt werden

Affiliate Hinweis *
Bei den mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links handelt es sich um Werbe- oder Affiliate-Links. Wenn du über diesen Link etwas kaufst oder abschließt, erhalten wir eine Vergütung des Anbieters. Dir entstehen dadurch keine Nachteile oder Mehrkosten. Wir verwenden diese Einnahmen, um unser kostenfreies Angebot zu finanzieren. Vielen Dank für deine Unterstützung.