
Krügerrand vor Maple Leaf: Das sind die beliebtesten Goldmünzen
Krügerrand, Maple Leaf oder Philharmoniker? Wir zeigen dir, welche Goldmünzen am beliebtesten sind. Erfasse auch deine Münzen im extraETF Portfolio Tracker.
Es ist Sonntagabend, kurz vor zehn. Auf dem Küchentisch liegt neben der leeren Teetasse ein kleiner Samtbeutel, den Anna von ihrer Oma geschenkt bekommen hat: eine einzelne Feinunze Gold, glänzend, schwer in der Hand und bislang nirgendwo erfasst außer im eigenen Gedächtnis. In ihrem extraETF Portfolio Tracker liegen längst die ETF-Sparpläne, die Einzelaktien, das Tagesgeld – aber die Münze fehlte bislang im Gesamtüberblick. Seit einiger Zeit ist das kein Problem mehr: Du kannst Edelmetallmünzen direkt im extraETF Portfolio Tracker berücksichtigen und siehst auf einen Blick, wie viel Prozent deines Vermögens tatsächlich in physischem Gold steckt.
Die begehrtesten Goldmünzen: Wir blicken in die Portfolios
Der Edelmetall-Baustein wird mittlerweile rege genutzt. Ein Blick in die Nutzungsdaten zeigt, welche Edelmetallprodukte ihr am häufigsten in euren Depots erfasst habt – darunter auch Goldbarren in verschiedenen Größen, Silbermünzen wie Wiener Philharmoniker, Maple Leaf und Känguru sowie ein Platinbarren. Wir werfen in diesem Beitrag aber gezielt einen Blick auf die reinen Goldmünzen: Vier Klassiker haben es hier unter die am häufigsten erfassten Produkte geschafft.
Platz 1: Unze Krügerrand
Der Krügerrand ist die meistgehandelte Goldmünze der Welt – kein Wunder, dass er auch in unserer Community ganz oben steht. Seit 1967 von der South African Mint geprägt, enthält die Ein-Unze-Version exakt eine Feinunze Gold (31,1 Gramm reines Feingold), ist aber durch eine Kupferbeimischung robuster als reine 999er-Münzen und dadurch weniger kratzempfindlich. Durch das Kupfer wiegt die Münze insgesamt rund 33,93 Gramm – das reine Goldgewicht bleibt davon unberührt bei exakt einer Feinunze. Genau diese Kombination aus Bekanntheit, hoher Liquidität und leichter Wiederverkaufbarkeit macht ihn zum Standardprodukt für Anleger, die auf Fungibilität statt auf Design-Extras setzen.

Platz 2: Unze Maple Leaf
Der kanadische Maple Leaf ist das Gegenstück zum Krügerrand für alle, die Wert auf höchste Reinheit legen: Mit 999,9 Feingold zählt er zu den reinsten Anlagemünzen überhaupt. Die Royal Canadian Mint prägt ihn seit 1979, das Ahornblatt-Motiv ist international ebenso etabliert wie der Krügerrand. Für Anleger, die zwischen nordamerikanischer und südafrikanischer Prägung wählen, ist der Maple Leaf oft die Alternative erster Wahl.

Platz 3: Unze Wiener Philharmoniker
Die Münze der Österreichischen Münze ist die meistverkaufte Goldmünze Europas und bringt dementsprechend viele Fans in eure Depots. Auch sie kommt mit 999,9 Feingold daher, das Motiv – die Orgel im Wiener Musikvereinssaal – sorgt für einen deutlich europäischen Charakter im Vergleich zu Krügerrand und Maple Leaf. Für viele deutsche und österreichische Anleger ist der Philharmoniker schlicht die vertrauteste Wahl, weil sie ihn oft schon aus der lokalen Bankfiliale oder dem Münzhandel vor Ort kennen.

Platz 4: Halbe Unze Krügerrand
Auf Platz vier unter den Goldmünzen landet noch einmal der Krügerrand – diesmal in der halben Unze. Die kleinere Stückelung erklärt sich vermutlich durch den in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Goldpreis: Wer nicht auf einen Schlag den vollen Gegenwert einer ganzen Unze investieren möchte, greift zur halben Größe und bleibt trotzdem beim bewährten Krügerrand-Standard.
Die Aufbewahrung von Goldmünzen und -barren
Wer physisches Gold besitzt, sollte sich neben dem Kauf auch Gedanken über die sichere Aufbewahrung machen – schließlich lässt sich eine Münze anders als ein ETF-Anteil nicht einfach im Depot verwahren. Eine verbreitete Lösung ist das Bankschließfach. Beispielhaft für die Preise bei Filialbanken kostet das kleinste Schließfach bei der Stadtsparkasse München ab 70 Euro im Jahr, größere Fächer liegen bei 100 Euro, 160 Euro oder 360 Euro im Jahr, ein SB-Safe ab 120 Euro im Jahr. Andere Filialbanken bewegen sich mit ihren Schließfach-Gebühren in ähnlichen Regionen. Eine zusätzliche Schließfachversicherung ist meist optional dazubuchbar. Am besten schaust du mal, was die Aufbewahrung bei deinen nächstgelegenen Filialbanken kostet.
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So sparst du dir die Kosten für die Aufbewahrung deiner Goldschätze
Wer sich die laufenden Kosten und den organisatorischen Aufwand eines Schließfachs sparen möchte, findet in Gold-ETCs mit physischem Auslieferungsanspruch eine Alternative: Kursgewinne aus solchen ETCs – etwa Xetra-Gold oder Euwax Gold II – sind unter bestimmten Voraussetzungen nach einer Haltedauer von zwölf Monaten ebenso steuerfrei wie bei physisch gekauften Münzen oder Barren, weil der Bundesfinanzhof sie steuerlich mit direktem Goldbesitz gleichstellt. Das Gold liegt dabei gesichert im Tresor des Emittenten, statt im eigenen Schließfach – wie genau das steuerlich funktioniert und worauf du achten solltest, erklären wir ausführlich in unserem Beitrag zur Besteuerung von Gold-ETCs.
Warum Gold gerade jetzt gefragt ist
Dass physisches Gold – und mit ihm klassische Bullionmünzen – derzeit so gefragt ist, bestätigen auch aktuelle Branchendaten. Nach einer Kundenumfrage des Edelmetall-Marktplatzes BullionVault zu Jahesbeginn wollen mehr als neun von zehn befragten Anlegern ihre Edelmetallbestände trotz damaliger Rekordpreisen halten oder sogar weiter aufstocken. Adrian Ash, Director of Research bei BullionVault, ordnet das Verhalten so ein: Ein Bullenmarkt lebe nicht nur davon, dass neue Käufer die Preise nach oben trieben, sondern ebenso davon, dass bestehende Anleger auch auf Rekordniveaus nicht verkaufen. Als zentrale Kaufmotive nennen die Befragten vor allem Krisenabsicherung sowie die Sorge vor Inflation und Währungsentwertung. Fairerweise muss man sagen: Der Bullenmarkt ist mittlerweile abgeflaut, doch die fundamentalen Gründe sprechen weiter für Gold.
| Tipp: Trage dich jetzt ein in die Altersvorsorgedepot-Startliste. Du hast bereits Fragen zum Altersvorsorgedepot (AVD)? Stelle deine AVD-Frage. |
So trägst du deine eigenen Münzen ein
Du willst wissen, wie stark Gold dein eigenes Portfolio absichert? Im extraETF Portfolio Tracker kannst du deine Edelmetallmünzen – ob Krügerrand, Maple Leaf, Philharmoniker oder Barren – ganz einfach als eigene Position anlegen. Trage Stückzahl und Kaufpreis ein, und der Tracker rechnet dir automatisch aus, wie sich dein Gold-Anteil im Verhältnis zu ETFs, Aktien und Cash entwickelt. Gerade wer Gold als Depot-Baustein zur Risikostreuung nutzt, bekommt so erstmals einen echten Gesamtüberblick statt getrennter Excel-Listen und Bankschließfach-Notizen.
Und Anna? Die trägt ihre Erbstück-Unze inzwischen im Portfolio Tracker – zwischen Welt-ETF und Tagesgeldkonto sieht die kleine Goldmünze jetzt gar nicht mehr so einsam aus. Anna hat mit dem extraETF Portfolio Tracker eine gute Lösung gefunden, schau dir jetzt noch Franks Depot an: