Discountzertifikate
So funktioniert das rabattierte Investment
Viele Anleger interessieren sich beim Investieren für Zertifikate und stoßen dabei schnell auf Discountzertifikate. Mit einem Discountzertifikat können Anleger zu einem Preisabschlag in einen Basiswert, wie beispielsweise eine Aktie, einen Aktienindex oder einen Rohstoff, investieren. Der Discount wirkt wie ein gewisser Sicherheitspuffer gegen Kursverluste, gleichzeitig wird aber die Gewinnchance durch den sogenannten Cap – den festgelegten Höchstbetrag – nach oben begrenzt.
In diesem Ratgeber erfährst du, wie Discount-Zertifikate funktionieren, wann sie sich lohnen, welche Risiken sie bergen und wie du das passende Produkt für deine Anlagestrategie findest.
Das Wichtigste in Kürze:Alles über Discountzertifikate
Discountzertifikate: Bei Discountzertifikaten erwerben Anleger Wertpapiere mit einem Preisabschlag auf den aktuellen Börsenkurs. Dieses Investmentprodukt gehört zu den strukturierten Wertpapieren. Erstmals emittiert wurden Discountzertifikate im Jahr 1995.
Discount: Der Preisabschlag gegenüber dem aktuellen Kurs des Basiswerts reduziert das Risiko moderater Kursverluste.
Funktionsweise: Discountzertifikate ermöglichen es Anlegern, mit einem Preisabschlag auf den Basiswert (z.B. eine Aktie oder ein Index) zu investieren. Sie bieten einen gewissen Schutz vor Kursrückgängen, allerdings sind die Gewinnchancen durch den festgelegten Cap (Höchstgrenze) begrenzt.
Zielgruppe: Zielgruppe sind erfahrene Anleger mit gutem Finanzwissen und Gespür für Marktentwicklungen. Da sie spekulativ sind und ein gutes Timing der Märkte erfordern, bergen sie deutlich höhere Risiken als langfristig orientierte, breit gestreute Welt-Aktien-ETFs.
Rendite: Attraktiv in seitwärts tendierenden Märkten mit moderater Volatilität. Auch bei leichten Kursrückgängen können, abhängig vom Zertifikat, eventuell noch Renditen erzielt werden.
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Diese Begriffe solltest du zu Discountzertifikaten wissen
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| Kurs des Basiswerts | Meist eine Aktie, ein Index (z.B. DAX, MSCI, STOXX, FTSE) oder ein Rohstoff. |
| Discount in Prozent | Der Discount in Prozent gibt an, um wie viel der Verkaufspreis (Einstiegspreis) des Zertifikats unter dem aktuellen Kurs des Basiswerts liegt. Ein höherer Discount bedeutet einen größeren Sicherheitspuffer, in der Regel jedoch auch eine geringere maximale Rendite. |
| Cap (Höchstbetrag) | Ein Cap begrenzt die Rendite eines Discountzertifikats nach oben. Steigt der Kurs (Referenzpreis) bis zum Bewertungstag über diese obere Kursgrenze hinaus, steigt die Rendite nicht weiter. |
| Bezugsverhältnis | Das Bezugsverhältnis gibt an, wie viele Discountzertifikate erforderlich sind, um eine Einheit des Basiswerts (z.B. eine Aktie oder einen Index) abzubilden. Bei Aktien ist das Bezugsverhältnis meist 1:1, während bei Indizes auch oft z.B. 1:100 oder 1:1000 vorkommen. |
| Risiko | Es gibt keinen Kapitalschutz, sodass bei einem starken Fall des Basiswerts Verluste möglich sind. Bis hin zum Totalverlust. Da bei Discountzertifikaten ein Emittentenrisiko besteht, kann auch die Insolvenz des Zertifikateherausgebers zum Totalverlust führen. |
| Bewertungstag | Der Tag, an dem die Entwicklung des Basiswerts für die Rückzahlung des Zertifikats maßgeblich ist. |
| Laufzeit | Zeitraum, bis das Zertifikat fällig wird und die Rückzahlung erfolgt. |
| Rückzahlung | Die Rückzahlung erfolgt am Laufzeitende in bar oder durch Lieferung des Basiswerts, abhängig vom Kurs am Bewertungstag. |
Discountzertifikate können währungsabgesichert oder nicht währungsabgesichert sein.
Was ist ein Discount-Zertifikat?
Ein Discount-Zertifikat ist ein Derivat, das Anlegern den Einstieg in einen Basiswert zu einem vergünstigten Preis ermöglicht. Anstatt den Basiswert (z.B. eine Aktie) direkt zu kaufen (Direktinvestment), erwirbt der Anleger das Zertifikat zu einem günstigeren Preis bezogen auf den Basiswert. Dieser Preisnachlass wird als Discount bezeichnet und reduziert das Verlustrisiko, begrenzt aber auch die Gewinnchance: Über dem Cap, dem festgelegten Höchstbetrag, nimmt das Zertifikat nicht weiter an Kurssteigerungen teil.
Wie funktionieren Discount-Zertifikate?
Discountzertifikate funktionieren so, dass der Emittent im Hintergrund eine Call-Option verkauft und die eingenommene Prämie als Discount an die Anleger weitergibt. Dadurch entsteht ein Preisabschlag gegenüber dem Direktkauf des Basiswerts, wodurch sich das Risiko moderater Kursverluste reduziert.
Im Gegenzug ist die Gewinnchance durch den Cap begrenzt, sodass Anleger nur bis zu diesem Kursniveau profitieren können. Am Ende der Laufzeit erfolgt je nach Produkt und Kursentwicklung des Basiswerts eine Barauszahlung oder Lieferung des Basiswerts.
Ein Beispiel: Eine Aktie notiert bei einem Kurs von 100 €. Das Discount-Zertifikat kostet 80 € (20 % Rabatt) und hat einen Cap von 120 €.
Am Bewertungstag, also dem Tag, an dem die Laufzeit des Discountzertifikats endet, wird der Kurs der Aktie betrachtet. Dabei gilt:
- Steigt die Aktie auf 120 € oder mehr, beträgt die Rendite des Zertifikats 50 %.
- Fällt die Aktie auf 80 €, erzielt der Anleger weder Gewinn noch Verlust.
- Erst unter 80 € entstehen Kursverluste, die jedoch dank des Rabatts geringer ausfallen als bei einem Direktinvestment in die Aktie.
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Discount-Zertifikate vs. Direktinvestment
Beim Vergleich eines Discount-Zertifikats und eines Direktinvestments in einen Basiswert, in dem Fall eine Aktie, nehmen wir wieder unser Beispiel von eben. Unser Discountzertifikat hat somit folgende Eigenschaften:
| Parameter des Discountzertifikats | Merkmal |
|---|---|
| Kurs des Basiswerts | 100 € |
| Discount in Prozent | 20 % |
| Verkaufspreis (Einstiegspreis) | 80 € |
| Cap (Höchstbetrag) | 120 € |
| Restlaufzeit beim Kauf | 1 Jahr |
| Bewertungstag | Tag am Ende der Laufzeit |
| Bezugsverhältnis | 1 |
Daraus ergeben sich nach 1 Jahr folgende Gewinne oder Verluste bezogen auf den Basiswert (Aktie), wobei Kauf- und Verkaufskosten unberücksichtigt bleiben:
| Kurs des Basiswerts am Bewertungstag in € | Gewinn oder Verlust des Basiswerts ohne Discountzertifikat | Gewinn oder Verlust des Basiswerts mit Discountzertifikat |
|---|---|---|
| 60,00 | -40,00 % | -25,00 % |
| 70,00 | -30,00 % | -12,50 % |
| 80,00 | -20,00 % | 0,00 % |
| 90,00 | -10,00 % | +12,50 % |
| 100,00 | 0 % | +25,00 % |
| 110,00 | +10,00 % | +37,50 % |
| 120,00 | +20,00 % | +50,00 % |
| 130,00 | +30,00 % | +50,00 % |
| 140,00 | +40,00 % | +50,00 % |
Die Tabelle verdeutlicht, dass ein Discountzertifikat dem Anleger einen spürbaren Vorteil gegenüber einem Direktinvestment bieten kann. Durch den 20-prozentigen Rabatt (Discount) kann der Anleger bereits bei gleichbleibenden Kursen der Aktie Gewinne erzielen und Verluste bis zum Abschlag von 80 € abfedern. Zwar ist der maximale Ertrag auf 50 % begrenzt, doch das geringere Verlustrisiko macht das Zertifikat in seitwärts oder leicht fallenden Märkten deutlich attraktiver als eine Direktanlage in die Aktie.
Übrigens: Der Cap eines Discountzertifikats kann auch unter dem aktuellen Basispreis liegen. In diesem Fall ist die Gewinnchance zwar begrenzt, dafür steigt jedoch der Rabatt und das Verlustrisiko sinkt etwas.
Strategien mit Discount-Zertifikaten
Discountzertifikate können ideal für Anleger sein, die in unsicheren Marktphasen vorsichtig agieren möchten. Sie ermöglichen den Einstieg mit einem Rabatt auf den Basiswert und können somit einen gewissen Sicherheitspuffer gegen moderate Kursverluste bieten. Ihr Nachteil ist die begrenzte Gewinnchance durch den Cap, was bei einem überraschend starken Kursanstieg oberhalb des Caps zu Opportunitätskosten, also entgangene mögliche Gewinne, führt.
Anders als bei einer reinen Buy-and-Hold-Strategie, kann sich ein Discountzertifikat für vielfältige aktive Anlagestrategien eignen. Die Erwartung, wie sich ein Basiswert entwickeln wird, ist eine Spekulation und mit entsprechenden Risiken behaftet.
Strategien mit Discountzertifikaten können diese Ausrichtungen haben:
1. Defensiv
Cap unterhalb des aktuellen Aktienkurses: Hohe Sicherheit, Geringe Rendite.
Ideal bei vorsichtiger Risikobereitschaft.
2. Neutral
Cap auf Höhe des Aktienkurses: Gleichgewicht zwischen Risiko und Ertrag.
Eignet sich für Seitwärtsmärkte.
3. Offensiv
Cap oberhalb des Aktienkurses: Höhere Gewinnchancen, Geringerer Discount.
Geeignet für leicht optimistische Anleger.
Faustregel:
Je weniger wahrscheinlich ist, dass der Referenzpreis am Bewertungstag unter dem Cap liegt, desto geringer fällt in der Regel die maximal mögliche Rendite aus.
Umgekehrt gilt das magische Dreieck der Geldanlage auch bei Discountzertifikaten: Wer höhere Renditechancen anstrebt, muss auch ein größeres Risiko eingehen. Das kann bis hin zum Totalverlust führen.
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Laufzeit und Rückzahlung von Discountzertifikaten
Die Laufzeit, Rückzahlung und Besteuerung von Discountzertifikaten läuft in der Regel so ab:
Laufzeit: Meist 1–3 Jahre, bei Emission des Discountzertifikats festgelegt.
Rückzahlung:
Rückzahlung - Über Cap: Auszahlung des Höchstbetrags (Barausgleich).
Rückzahlung - Unter Cap: Lieferung des Basiswerts oder Auszahlung des Kurswerts.
Fälligkeit: Am Bewertungstag erfolgt die endgültige Berechnung des Rückzahlungsbetrags.
Wie werden Discountzertifikate besteuert?
Gewinne aus Discountzertifikaten unterliegen der Abgeltungssteuer von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag von 5,5 % und gegebenenfalls Kirchensteuer. Liegt ein Freistellungsauftrag vor, werden Erträge bis zur Höhe des jährlichen Sparerpauschbetrags von 1.000 Euro für Singles bzw. 2.000 Euro für Zusammenveranlagte automatisch steuerfrei gestellt.
Vorteile von Discountzertifikaten
- Preisabschlag: Anleger erhalten einen Rabatt auf den Basiswert und reduzieren so ihr Verlustrisiko.
- Sicherheitspuffer: Leicht fallende oder seitwärts laufende Kurse können im Vergleich zum Basiswert trotzdem zu Gewinnen führen.
- Flexible Strategie: Durch die Wahl des Caps lässt sich das Chance-Risiko-Profil individuell anpassen.
- Breite Auswahl: Discount-Zertifikate sind auf viele verschiedene Basiswerte, z.B. Aktien, Indizes oder Rohstoffe erhältlich.
- Einfache Handelbarkeit: Der Kauf von Discountzertifikaten ist börsentäglich über Handelsplattformen von Banken, Online-Broker oder Neobroker möglich.
Risiken von Discountzertifikaten
- Marktrisiko: Sinkt der Basiswert unter den Discount, entstehen dennoch Verluste. Auch ein Totalverlust ist möglich.
- Emittentenrisiko: Wenn der Emittent ausfällt, droht ein Totalverlust.
- Fremdwährungsrisiko: Wechselkursschwankungen bei Basiswerten in Fremdwährung (USD, CHF, GBP) wirken sich auf den Ertrag aus. Quanto-Discountzertifikate können allerdings zur Währungsabsicherung eingesetzt werden.
- Volatilitätsrisiko: Eine steigende Volatilität senkt während der Laufzeit den Kurs des Zertifikats.
- Liquiditätsrisiko: Es ist abhängig von der Handelbarkeit an der Börse und der Briefkurs-/Geldkurs-Spanne (Spread).
- Spekulation mit Basiswert: Die Auswahl des Basiswerts ist spekulativ und kann bei einer unerwarteten Kursentwicklung zu Verlusten bis hin zum Totalverlust führen.
- Markttiming-Risiko: Der Erfolg von Discountzertifikaten hängt stark vom richtigen Einstiegs- und Ausstiegszeitpunkt (Bewertungstag) ab. Falsches Timing kann zu Verlusten führen. Dadurch, dass niemand die Entwicklung von Wertpapieren vorhersagen kann und auch die Historie keine Rückschlüsse auf die Zukunft zulässt, ist das Risiko sehr hoch.
- Wissensrisiko: Discountzertifikate erfordern spezielles Finanzwissen. Fehlende Erfahrung kann zu Fehleinschätzungen führen.
Was sind Quanto-Discountzertifikate?
Quanto-Discountzertifikate (Quanto steht für Währungsabsicherung) funktionieren wie herkömmliche Discountzertifikate, bieten Anlegern jedoch zusätzlichen Schutz gegen Währungsschwankungen. Sie beziehen sich auf Basiswerte, die nicht in der Emissionswährung – in der Regel dem Euro – notieren. Dadurch werden sowohl Wechselkursrisiken als auch mögliche Währungschancen eliminiert.
Der Rückzahlungsbetrag von Quanto-Discountzertifikaten wird in der Emissionswährung festgelegt, unabhängig vom tatsächlichen Wechselkurs am Bewertungstag. Somit hängt die Wertentwicklung des Zertifikats allein von der Kursentwicklung des Basiswerts ab, nicht jedoch von Währungsschwankungen.
Wo können Discount-Zertifikate gehandelt werden?
Discountzertifikate können über Banken, Online-Broker oder Neobroker gehandelt werden. Dazu muss ein Wertpapierdepot eröffnet werden, über das anschließend Kaufaufträge erteilt werden können.
Fazit: Discountzertifikate als Rabatt mit System
Discount-Zertifikate sind eine clevere Möglichkeit, mit einem Sicherheitsabschlag in Basiswerte, wie Aktien, Indizes oder Rohstoffe zu investieren. Sie kombinieren Renditechancen bei Seitwärtsbewegungen oder leicht fallenden Basiswerten mit einem begrenzten Risiko und sind daher für Anleger mit moderater Risikobereitschaft geeignet.
Allerdings setzen Discountzertifikate fundiertes Finanzwissen sowie ein gutes Verständnis der Basiswerte und Produkteigenschaften voraus. Da die Anlage mit Discountzertifikaten spekulativ ist und zu erheblichen Verlusten führen kann, eignet sie sich nicht für langfristige Sparziele wie die Altersvorsorge.
Für den Vermögensaufbau sind breit gestreute Welt-Aktien-ETFs über einen Zeitraum von mindestens 15 Jahren risikoärmer und leichter verständlich. Nachdem du dir ein solides Finanzwissen aufgebaut hast, findest du in unserem ETF-Sparplan Vergleich genau den ETF-Sparplan für Welt-Aktien-ETFs, der zu dir und deinem Sparziel am besten passt.
Um deine Investments insgesamt stets im Blick zu behalten, empfiehlt sich der praktische Portfolio Tracker von extraETF.
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- Häufig gestellte Fragen zu Discount-Zertifikaten
