Wenn Qualität wieder zählt: 25 Aktien für das Quality-Comeback

Wenn Qualität wieder zählt: 25 Aktien für das Quality-Comeback
Qualität statt Quantität

Nach Jahren im Schatten von KI, Momentum und Mega-Caps rücken Qualitätsaktien wieder in den Fokus. Der Frankfurter UCITS-ETF – Modern Value setzt dabei auf nur 25 ausgewählte Unternehmen und verbindet Qualität mit Bewertungsdisziplin.

Genau hier setzt der Frankfurter UCITS-ETF – Modern Value (WKN FRA3TF) an. Als erster ETF einer deutschen Fondsboutique bringt er seit Juni 2022 unseren Modern-Value-Ansatz in ein börsengehandeltes Format. Er bildet den Frankfurter Modern Value Index ab und konzentriert sich auf 25 gleichgewichtete Aktien. Wir suchen keine kurzfristigen Börsengewinner, sondern Unternehmen, die über viele Jahre Werte schaffen können.

Der Ansatz zahlt sich aus

Seit Auflage im Juni 2022 hat der ETF eine Wertentwicklung von 66 % erzielt, das entspricht 12,7 % pro Jahr. Über drei Jahre liegt das Plus bei 32 % (Stand: 30.09.2026). Auch in den vergangenen Monaten hat der ETF von der Rückkehr der Qualitätsaktien deutlich profitiert.

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Quelle: Axxion S.A., eigene Darstellung, Auflage des Fonds am 30.06.2022, Stand: 30.09.2026. Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Wertentwicklungen

Was macht ein „wunderbares Unternehmen“ aus?

Modern Value versteht sich als Weiterentwicklung des klassischen Value-Investing. Wir kaufen lieber ein hervorragendes Unternehmen zu einem fairen Preis als ein durchschnittliches, nur weil seine Aktie günstig erscheint.

Entsprechend achten wir auf überdurchschnittliche Kapitalrenditen, solide Bilanzen und die Fähigkeit, Gewinne über lange Zeit attraktiv zu reinvestieren. Hinzu kommt ein wirtschaftlicher Burggraben: strukturelle Wettbewerbsvorteile wie hohe Wechselkosten, Netzwerkeffekte, starke Marken oder Kostenvorteile.

Tipp

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Frankfurter UCITS-ETF

Von rund 50.000 Aktien auf 25 Titel

Der Auswahlprozess beginnt mit einem globalen Universum von rund 50.000 Aktien. Regionale Kriterien, Ausschlüsse, Nachhaltigkeitsanforderungen und ein Liquiditätsfilter verkleinern dieses Feld deutlich.

Daraus beobachtet unser Analystenteam rund 100 Unternehmen besonders intensiv. Entscheidend für die endgültige Auswahl ist der erwartete Total Shareholder Return über fünf Jahre. Er berücksichtigt unter anderem Free-Cashflow-Rendite, Wachstum und die erwartete Veränderung der Bewertung.

Nur 25 Unternehmen schaffen es in den Index. Jeder Titel startet mit vier Prozent Gewicht. So dominieren nicht einzelne Mega-Caps das Portfolio, nur weil sie besonders groß sind.

Qualität – aber nicht um jeden Preis

Genau das unterscheidet Modern Value von einem reinen Quality-Ansatz. Ein hervorragendes Unternehmen ist nicht automatisch eine attraktive Aktie. Ist bereits zu viel Optimismus im Kurs enthalten, sinkt die künftig erwartete Rendite.

Deshalb überprüfen und gewichten wir das Portfolio quartalsweise neu. Das kann bedeuten, dass auch erfolgreiche Positionen verkauft werden. Beim jüngsten Rebalancing verließ beispielsweise Computacenter den Index, nachdem die Aktie stark gestiegen war und den von uns ermittelten fairen Wert erreicht hatte. Neu aufgenommen wurden Amazon, Bureau Veritas und Air Liquide. Bei ihnen erschien das Verhältnis aus Qualität, Bewertung und erwartetem langfristigem Ertrag attraktiver.

Das Rebalancing folgt einem klaren Prinzip: Wir halten gute Unternehmen nur so lange, wie auch der Preis stimmt.

Warum Qualität wieder in den Fokus rückt

Die vergangenen Jahre waren von einer starken Konzentration auf wenige große Wachstums- und Technologiewerte geprägt. Qualitätsunternehmen abseits dieser Börsenlieblinge fanden teilweise deutlich weniger Beachtung. Auch nach der jüngsten Erholung sind viele Qualitätswerte im Vergleich zum breiten Markt weiterhin moderat bewertet.

Ob daraus dauerhaft ein „Quality-Comeback“ entsteht, kann niemand sicher vorhersagen. Für langfristig orientierte Anleger bleibt die Kombination aus stabilen Geschäftsmodellen, hohen Kapitalrenditen und Bewertungsdisziplin jedoch interessant.

Der Frankfurter UCITS-ETF – Modern Value bündelt diesen Ansatz in einem konzentrierten Portfolio aus 25 Aktien. Über das Gewicht entscheidet nicht die Größe eines Unternehmens, sondern die Kombination aus Qualität, Burggraben und erwartetem Total Shareholder Return.
 

Dies ist eine Marketing-Anzeige. Bitte lesen Sie den Prospekt des OGAW und das KIID, bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen. Die Shareholder Value Management AG ist im Rahmen der Anlageberatung gem. § 2 Abs. 2 Nr. 4 WpIG ausschließlich auf Rechnung und unter der Haftung der NFS Netfonds Financial Service GmbH, Heidenkampsweg 73, 20097 Hamburg tätig. Die NFS ist ein Wertpapierinstitut gem. § 2 Abs. 1 WpIG und verfügt über die erforderlichen Erlaubnisse der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Bei den dargestellten Szenarien handelt es sich um eine Schätzung der zukünftigen Wertentwicklung, die auf Erkenntnissen aus der Vergangenheit über die Wertentwicklung dieser Anlage und/oder den aktuellen Marktbedingungen beruht und kein exakter Indikator sind. Die Wertentwicklung der Produkte, hängt unter anderem davon ab, wie sich der Markt zukünftig entwickelt und der Haltedauer des Investments.