10. März 2026
Aktive ETFs zur besseren Kontrolle

Volatile Märkte meistern: Wie aktive ETFs dein Depot beweglicher machen

Die Märkte werden volatiler, das Anlageuniversum größer. Warum aktive ETFs dir helfen können, Chancen zu nutzen und dein Portfolio flexibel zu steuern.

Durch die Iran-Krise ist die Volatilität wieder deutlich gestiegen. Gerade jetzt sind aktive ETFs gefragt, einen Mehrwert für ihre Anleger zu schaffen. Ziel ist: Chancen nutzen, ohne die Risiken im Portfolio aus dem Blick zu verlieren. Eine flexible Asset Allocation gewinnt deshalb immer mehr an Bedeutung.

Aktive ETFs: Warum Flexibilität heute entscheidend ist

Viele Anleger sind in den vergangenen Jahren aktiver geworden, nicht zuletzt durch die Aussicht auf attraktive Renditen. Doch je vielfältiger die Investmentmöglichkeiten, desto wichtiger wird eine laufende Anpassung der Portfolio-Gewichtung. Märkte reagieren schneller, Trends wechseln häufiger, einzelne Titel können ganze Indizes dominieren. Starre Anlagestrukturen stoßen dabei zunehmend an ihre Grenzen.

Aktive ETFs werden immer gefragter

In diesem Umfeld rücken aktive ETFs stärker in den Fokus. Sie verbinden aktives Management mit der Transparenz und Handelbarkeit eines ETFs. „Zwischen 2020 und 2024 hat sich das in aktiven ETFs verwaltete Vermögen in Europa beinahe verfünffacht“, sagt Bastian Gries, Globaler Leiter Investment Grade & Vermögensallokation bei ODDO BHF Asset Management.

Tipp: Noch immer ist der Iran-Konflikt Thema in Politik und Wirtschaft. Hier zeigen wir dir, welche teuren Anlegerfehler du in diesem Zusammenhang unbedingt vermeiden solltest.

Aktive ETFs lassen sich flexibel einsetzen: als Kerninvestment im Portfolio, als Satelliten für bestimmte Themen oder Regionen oder als taktisches Instrument, um schnell auf veränderte Marktbedingungen zu reagieren. Gerade für eine dynamische Asset Allocation bieten sie damit einen klaren Mehrwert.

Aktives Management im ETF-Mantel

Ein zentraler Vorteil aktiven Managements liegt darin, nicht an die Struktur eines Index gebunden zu sein. „Muss in volatilen Phasen die Allokation immer wieder überprüft werden, denn einige Unternehmen haben großen Einfluss auf Indizes“, erklärt Gries. Aktive ETFs ermöglichen es, Klumpenrisiken zu reduzieren, Branchen gezielt zu über- oder untergewichten und Risiken proaktiv zu steuern.

Tipp: Aktive ETFs sind wohl der große Trend der vergangenen Jahre. Lies dir also gleich unseren Guide zu aktiven ETFs durch.

Hinzu kommen praktische Vorteile: Die Portfolios werden täglich offengelegt, sind börsentäglich handelbar und damit transparent und leicht zugänglich. Auch ESG-Ziele lassen sich gezielter umsetzen als in vielen klassischen Indexlösungen.

Überrenditen sind möglich

Ziel aktiver ETFs es, strukturelle Trends frühzeitig zu erkennen. „So können Titel und Regionen mit nachhaltigem Outperformance-Potenzial sowie Werte mit geringem Volatilitätsrisiko entdeckt werden“, so Gries. Die Allokation wird regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. In einigen Regionen konnten aktive Aktien-ETFs in den vergangenen Jahren tatsächlich Überrenditen erzielen. Und auch im Anleihesektor können aktive ETFs strukturelle Vorteile bieten. Zu beiden Themen erfährst du mehr im Guide zu aktiven ETFs.

Dein Guide für aktive ETFs

Die nächsten Jahre werden sicher die Spreu vom Weizen trennen. Dennoch sehen wir bereits in der noch jungen Geschichte von aktiven ETFs in Deutschland erfreuliche Entwicklungen. Was genau sind aktive ETFs? Wie haben sie sich in Sachen Wertentwicklung geschlagen? In welchen Bereichen bieten sie Vorteile? Und viele weitere spannenden Themen findest du ausführlich in unserem Guide zu aktiven ETFs an.

Fazit: Aktive ETFs als zeitgemäßer Portfolio-Baustein

Die klassischen passiven ETFs werden weiterhin ihre Daseinsberechtigung haben. Wir sehen das nicht als Gegeneinander, sondern als bereicherndes Miteinander für mündige Privatanleger an. So stehen aktive ETFs für ein modernes Verständnis von Asset Allocation. „Ganz gleich, welches Anlagevehikel unsere Kunden bevorzugen, bleiben wir unserem langfristigen und aktiven Ansatz treu. Aktives Management ist seit unserer Gründung Teil unserer DNA“, betont Gries.

Gerade mit aktiven ETFs ist Kontrolle über das Depot wichtig

Für dich als Privatanleger bieten aktive ETFs eine effiziente Möglichkeit, flexibel zu investieren, Chancen gezielt zu nutzen und Risiken besser zu steuern. Sie eignen sich besonders, wenn du dein Portfolio nicht statisch, sondern dynamisch aufstellen willst – transparent, kosteneffizient und anpassungsfähig. Genau darin liegt ihre Stärke für eine erfolgreiche, flexible Asset Allocation. Doch selbstverständlich veränderst du mit aktiven ETFs bewusst die Struktur deines (sonst passiven) Portfolios. Gerade, wenn du also aktive ETFs in dein Depot integrieren möchtest, solltest du den Überblick behalten und den extraETF Portfolio Tracker nutzen. Und hier noch ein Beispiel für einen sehr aktiven ETF:

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