
Richtig sparen: So machst du dein Kind mit ETFs zum Millionär
Zu Weihnachten werden Kinder oft reich beschenkt. Nutze den Jahreswechsel, um für dein Kind zu sparen und es zum Millionär zu machen.
Unter den Weihnachtsbäumen liegen Jahr für Jahr etliche Geschenke für Kinder. Was jedoch die wenigsten von ihnen haben: Einen ETF-Sparplan, der die Zukunft absichert – zumal in Deutschland nach Ansicht von Experten in Sachen kapitalgedeckter Altersvorsorge bisher viel zu wenig aus der Politik kam. Das soll sich aber nun ändern. „Wer früh mit dem Sparen beginnt, profitiert am meisten von den Chancen der Kapitalmärkte“, so Heiner Herkenhoff, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken.
„Die Frühstart-Rente sollte deshalb nicht nur mit einem Geburtsjahrgang (2020) starten, sondern von Beginn an allen Kindern vom sechsten bis zum 18. Lebensjahr zugutekommen“, so Herkenhoff. Der Verband begrüßt daher die Planung, ab dem Jahr 2029 zusätzliche Jahrgänge, die bis dahin keine Prämie erhalten haben, in die Frühstart-Rente einzubeziehen. Daneben soll ab 2027 das Altersvorsorgedepot kommen.
Warte aber nicht nur auf Impulse aus der Politik, sondern werde jetzt im Sinne deines Kindes aktiv, denn über Jahre und Jahrzehnte kommen mit ETF-Sparplänen auf globale Aktienindizes beachtlich Summen heraus. Da wir dich an dieser Stelle nicht mit Phrasen abspeisen möchten, lassen wir diese These nun mit Zahlen eines Experten füttern.
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„Wer früh mit dem Sparen beginnt, profitiert vom langfristigen Wachstum der Kapitalmärkte. Legt man ab Geburt monatlich 100 Euro an und erzielt im Schnitt sieben Prozent Rendite pro Jahr, stehen dem Kind zum 18. Geburtstag bereits über 43.000 Euro zur Verfügung“, sagt Julian Collins, Direktor Wachstum & General Manager Internationale Märkte bei Trade Republic.
Mit regelmäßigem Sparen wird dein Kind Millionär
Collins fährt fort und rechnet vor: Der MSCI World habe in den vergangenen 20 Jahren im Schnitt acht bis neun Prozent jährlich erwirtschaftet. „Lässt man das Vermögen danach einfach weiter investiert – ohne neue Einzahlungen – kann bis zum Rentenalter deutlich über eine Million Euro zusammenkommen“, so Collins. Doch Kinder, die bereits frühzeitig einen Bezug zum Kapitalmarkt aufbauen konnten, führen solche Sparpläne häufig im Berufsleben fort und stocken sie sogar auf.
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Die Rechnung gilt natürlich primär dann, wenn du primär auf globale Aktien-ETFs setzt. Ist das nicht viel zu riskant? Nein, denn gerade in jungen Jahren ist es sinnvoll, komplett auf die Kräfte des Aktienmarkts zu bauen. Zum einen hat man dann meist noch relativ wenig in den Sparplan einbezahlt und zum anderen besteht ausreichend Zeit, Krisen ohne Hektik auszusitzen. Ein Blick in den Rückspiegel zeigt, dass selbst zum unglücklichsten Zeitpunkt Durststrecken maximal rund zehn Jahre angehalten haben – und da lief dann schon alles schief.
In meinem Namen oder im Namen des Kindes sparen?
Es gibt nun zwei Möglichkeiten, einen ETF-Sparplan aufzusetzen. Die rechtlich, aber auch steuerrechtlich, überlegene Variante ist im Namen des Kindes zu sparen. Dann ist gesichert, dass das Ersparte auch wirklich dem Nachwuchs zugutekommt. Daneben ist dieses Modell auch in Bezug auf den Fiskus interessant. „Pro Kind können Eltern jährlich über 13.000 Euro steuerfrei investieren – durch Kombination von Sparerpauschbetrag und Grundfreibetrag. Diese Vorteile würden entfallen, wenn im Namen der Eltern gespart wird“, erklärt Collins.
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