
Gold jenseits aller Rekorde: Was Privatanleger jetzt wissen müssen
Gold erreicht mit mehr als 5.000 Dollar einen Höchststand. Warum das wichtig ist, welche Chancen sich für dich ergeben – und wie du steuerfrei investierst.
Der Goldpreis hat einen Meilenstein erreicht, den viele noch vor wenigen Monaten für unmöglich hielten: erstmals notierte eine Feinunze über 5.000 US-Dollar und damit so hoch wie nie zuvor. Diese Rally bleibt nicht nur eine Zahl für Börsenticker: Sie spiegelt eine steigende Nachfrage nach Absicherung und Diversifikation in unsicheren Zeiten wider. Beobachter sehen darin klare Zeichen, dass Gold nicht mehr nur Schutz bei Krisen ist, sondern eine strategische Rolle im Portfolio spielt.
Nicht nur Gold, auch Silber ist auf Rekordjagd
Gleichzeitig erfährt Silber ebenfalls Rückenwind: Auch der Silberpreis hat jüngst die 100-Dollar-Marke pro Feinunze überschritten, ein Niveau, das seit Jahrzehnten nicht mehr erreicht wurde. Das macht Silber für viele Anleger wieder interessant – nicht nur als Krisenmetall, sondern auch wegen seiner industriellen Bedeutung. Silber ist damit in US-Dollar in einem Jahr um mehr als 250 Prozent gestiegen. Bei Gold sind es immerhin über 80 Prozent.
Warum Gold jetzt so gefragt ist
Die Gründe für diesen Höhenflug sind vielfältig. Geopolitische Spannungen, wachsende Staatsverschuldung, politische Eingriffe in Zentralbankpolitik und die Aussicht auf weiterhin niedrige Zinsen treiben Investoren in Gold als „sicheren Hafen“. Zudem haben große Notenbanken weltweit in den vergangenen Jahren ihre Goldbestände massiv aufgestockt, was den Preis weiter befeuert.
| Neukunden-Aktion bis 31.01.2026: Mit dem extraETF Portfolio Tracker behältst du 2026 all deine Depots im Blick, analysierst deine Assets und optimierst deine Geldanlage – mit 30 % Rabatt für alle Jahresabos*. Jetzt Code: 2026 einlösen und 30 % sparen! * |
„Investments in Gold haben sich von einer rein taktischen Krisenabsicherung zu einer strategischen Kern-Assetklasse in modernen Portfolios entwickelt. Dieser Wandlung wird durch regulatorische Aufwertungen, veränderte Zentralbankstrategien und eine neue Rolle in der Diversifikation getrieben“, bestätigt Dierk Schaffer, Geschäftsführer der Boerse Stuttgart Commodities. Die anhaltenden globalen Krisen würden die Nachfrage zusätzlich verstärken.
| Tipp: Du findest Gold und Silber spannend? Dann schau dir gleich unseren Wissensbeitrag über Edelmetalle an. |
Was das für dich als Privatanleger bedeutet
Viele fragen sich jetzt: Ist es zu spät für einen Einstieg? Und: Wie viel Gold sollte ich halten? Eines vorweg: Die Rekordstände allein sind kein Grund zur Panik –, aber sie sind ein Signal, dass Anleger Gold zunehmend als langfristige Strategie sehen. Solltest du Gold als Teil deiner Vermögensstruktur nutzen wollen, ist es wichtig, deine Gesamtallokation im Blick zu behalten und nicht nur kurzfristigen Preisbewegungen hinterherzujagen.
| Tipp: Du hast bereits ein Portfolio und möchtest dies nun mit einem Gold-ETC ergänzen? Dann nutze gleich den extraETF Portfolio Tracker, um stets den Überblick zu behalten. |
Silber bleibt dabei ein sinnvoller Zusatz – vor allem wenn du von der Kombination aus Absicherung und industrieller Nachfrage profitieren willst. Allerdings ist Silber volatiler als Gold und gehört daher tendenziell eher in einen ausgewogenen Risikokorb.
Steuerfreie Chancen mit Gold-ETCs
Gold daheim lagern ist gefährlich. Auch das Bankschließfach ist nicht komplett sicher, wie jüngste der große Bankraub in Gelsenkirchen zeigte. Dann stellt sich die Haftungsfrage. Grundsätzlich gilt laut Experten der Arag-Versicherung: „Verletzt das Geldinstitut seine Obhuts- oder Aufklärungspflichten oder sorgt es nicht für eine ausreichende Sicherung, haftet es für den entstandenen Schaden. In diesem Fall greift in der Regel die Versicherung der Bank oder des Anbieters. Entscheidend ist jedoch die Höhe der Deckungssumme. Wer besonders hohe Werte lagert, sollte prüfen, ob eine Zusatzversicherung notwendig ist oder ob die Hausratversicherung den Inhalt des Schließfachs einschließt.“
Wie solltest du also vorgehen? Es gibt eine sichere und steuerlich attraktive Möglichkeit, an der Goldentwicklung teilzuhaben: Gold-ETCs (Exchange Traded Commodities). Diese Produkte bilden aber physisches Gold ab. In Deutschland ist die Gewinnrealisierung aus solchen Gold-ETCs nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Das Gold muss vom Anbieter physisch hinterlegt werden und es muss die Möglichkeit einer Auslieferung bestehen. Dadurch kannst du von steigenden Edelmetallpreisen profitieren, ohne dich um physische Lagerung, Versicherung oder komplizierte Steuerregeln kümmern zu müssen.
| Tipp: Hier erfährst du alles, was du über die Besteuerung von Gold-ETCs wissen musst. |
Gold-ETCs kommen gut an
Die Nachfrage nach solchen Produkten steigt: „Die Anlagen in unseren Goldprodukten sind im Vergleich zum Vorjahr um 150 Prozent gestiegen“, so Schaffer, dessen Haus Euwax Gold betreibt. EUWAX Gold II (WKN: EWG2LD) ist mit einer pyhsischen Auslieferoption ausgestattet, so dass ein Verkauf nach einem Jahr steuerfrei ist.
Fazit: Gold als Beimischung, nicht zur Spekulation
Der historische Goldpreis von mehr als 5.000 US-Dollar zeigt, wie stark die Nachfrage nach sicheren, krisenfesten Anlagen derzeit ist. Gleichzeitig klettert auch Silber wieder auf hohe Niveaus, was die Attraktivität von Edelmetallen insgesamt unterstreicht. Als Privatanleger kannst du von dieser Entwicklung profitieren – etwa über steuerlich attraktive Gold-ETCs. Entscheidend bleibt aber ein klarer Plan: Gold als strategische Beimischung verstehen, nicht als schnelles Spekulationsobjekt. Wichtig ist ohnehin bei der Geldanlage rational zu bleiben und eine sinnvolle Struktur zu bewahren. Um das zu erreichen solltest Chancen und Risiken im Blick haben. Dabei hilft dir der extraETF Portfolio Tracker. Probiere ihn aus!