1. Februar 2023
Windkraft-ETFs: So investierst du in die Zukunft erneuerbarer Energie

Windkraft-ETFs: So investierst du in die Zukunft erneuerbarer Energie

Windkraft gewinnt weltweit immer mehr an Bedeutung als erneuerbare Energiequelle. Deutschland gehört zu den führenden Nationen beim Thema. Ist das auch ein gutes Zeichen für Anleger?

2021 wurden weltweit mehr Windturbinen installiert als je zuvor und viele Länder setzen auf eine Ausweitung der Windenergie als Teil ihrer Strategie zur Emissionsreduzierung. Es gibt jedoch auch Herausforderungen, wie die Integration in das Stromnetz und die öffentliche Akzeptanz in einigen Gemeinden.

Branche mit Herausforderungen

In Deutschland spielt die Windenergie eine bedeutende Rolle bei der Energiewende. 2021 waren wir führend bei der Installation von Offshore-Windturbinen und das Bundeskabinett hat gestern das „go“ zum beschleunigten Ausbau von Windkraftwerken gegeben – im Hinblick auf die Energiekrise ein wichtiger Schritt. Allerdings gibt es auch Herausforderungen, wie den Ausbau von Netzinfrastruktur und den Umgang mit NIMBY-Effekten (not in my backyard – nicht in meinem Hinterhof). An vielen Orten mangelt es nach wie vor an Akzeptanz. Trotzdem bleibt die Windenergie ein wichtiger Teil des Energiemixes in Deutschland und wird in Zukunft weiter wachsen.

Windkraft ins Depot

Im Hinblick auf den Klimawandel und die Energiekrise ist die Bedeutung von Windkraft enorm. Warum also nicht an der Energiewende in Form eines ETFs teilhaben? Ein Windkraft-ETF bietet Anlegerinnen und Anlegern die Möglichkeit, in ein Portfolio von Unternehmen zu investieren, die im Zusammenhang mit der Entwicklung und dem Betrieb von Windkraftanlagen stehen.

Windkraft-ETFs investieren oft in Aktien von Herstellern von Windturbinen, Energieversorgern, die Strom aus Windkraft gewinnen, sowie in Dienstleistungsunternehmen, die im Zusammenhang mit der Wartung und Reparatur von Windkraftanlagen tätig sind. Die Branche ist also vielseitiger, als sie auf den ersten Blick scheint.

Tipp: Hier erfährst du alles, was du über das Investieren in Nachhaltigkeits-ETFs wissen musst.

Vorteile von Windkraft-ETFs

Der große Vorteil von Windkraft-ETFs ist, dass sie Anlegerinnen und Anlegern eine breite Streuung innerhalb der Branche bieten. Außerdem können Anleger mit dem Investment von den staatlichen Förderungen für erneuerbare Energien profitieren, die in vielen Ländern bestehen.

Wichtig ist aber das Bewusstsein, dass die Performance dieser ETFs eng mit der Entwicklung der Branche und den politischen Rahmenbedingungen verknüpft ist. Anlegerinnen und Anleger sollten daher die Risiken und Chancen sorgfältig abwägen.

Wer in die Branche investieren möchte, kann sich den iShares Global Clean Energy ETF (WKN: A0MW0M) anschauen. Dieser bietet Anlegern Zugang zu einem breiten Portfolio von Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien, darunter auch Windkraft. Die Beimischung anderer sauberer Energiequellen macht den ETF noch diversifizierter. Im laufenden Jahr liegt der ETF mit -0,01 Prozent leicht hinten, auf fünf Jahre betrachtet konnte er jedoch um satte 154,34 Prozent an Wert gewinnen.

 

Nur auf Windenergie spezialisiert ist der Invesco Wind Energy ETF (WKN: A3DP7S). Er bietet Anlegerinnen und Anlegern eine breite Diversifikation innerhalb der Windkraftbranche, indem er in Unternehmen aus den Bereichen Windenergie, erneuerbare Energie und Energieeffizienz investiert. Der noch junge ETF mit entsprechend kleinem Fondsvolumen konnte im laufenden Jahr bereits um 5,03 Prozent an Wert hinzugewinnen. Ein guter Kandidat für die Watchlist.