Öl-Aktien-ETFs

Öl-Aktien-ETFs investieren in Unternehmen der Öl- und Gasindustrie, die in den Bereichen Exploration, Förderung und Produktion tätig sind.

Das Wichtigste in Kürze

Fakten zu Öl-Aktien-ETFs
TER:
0,12 % - 0,55 %
Volumen:
6,02 Mrd. €
Anbieter:
5
Verfügbare ETFs:
13

Kursentwicklung

Chart des Öl-Aktien-ETFs

Wertentwicklung

Rendite des Öl-Aktien-ETFs
Lfd. Jahr:
+28,21 %
1 Jahr:
+29,08 %
3 Jahre:
+30,90 %
5 Jahre:
+134,66 %
Markus Jordan, Gründer extraETF
Öl-Aktien-ETFs: Einfach in die Ölindustrie investieren.
Markus Jordan, Gründer extraETF

Investieren in Öl-Aktien-ETFs

Welcher ist der beste Öl-Aktien-ETF?


Öl ist ein zentraler Rohstoff der Weltwirtschaft, der die Energieversorgung, die Industrie, die Chemie und den internationalen Handel prägt. Der Ölpreis reagiert stark auf geopolitische Ereignisse, die OPEC, das Angebot und die Nachfrage sowie den Ölmarkt. Das schafft für Anleger zugleich Risiken, Volatilität und Renditechancen. Ereignisse wie der Iran-Krieg, der Ukraine-Krieg oder die Ölkrise der 1970er Jahre führen uns einmal mehr vor Augen, wie wichtig Öl für die globale Wirtschaft ist.

Öl-Aktien-ETFs bieten eine einfache Möglichkeit, über Themen-ETFs in Unternehmen aus dem Energiesektor zu investieren, ohne einzelne Aktien auswählen zu müssen. Anders als ETCs auf Rohöl wie Brent oder WTI, die meist auf Futures basieren, investieren diese ETFs direkt in Aktien von Unternehmen aus Exploration, Förderung und Öldienstleistungen. Dadurch ermöglichen sie eine diversifizierte Beteiligung an der Ölindustrie mit eigener Wertentwicklung.

Dieser Ratgeber zeigt dir, wie du den passenden Öl-Aktien-ETF findest, welche Chancen und Risiken bestehen und worin sich Öl-Aktien-ETFs von Öl-ETCs unterscheiden.

Tipp: Teste den extraETF Portfolio Tracker und verfolge die Entwicklung deiner Aktien und ETFs ganz einfach. Zum Portfolio Tracker.

Fakten über Öl-Aktien-ETFs

Strategie:

Aktien (Ölkonzerne, Dienstleister, Explorationsfirmen)

Rendite:

Potentiell hoch (abhängig von Ölangebot, Politik, OPEC).

Diversifikation:

Konzentiert

Risikoprofil:

Hohes Risiko (Branchenfokus)

Quelle: extraETF, Datenstand: 09.03.2026

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Sind Öl-Aktien-ETFs sinnvoll?

Für Anleger, die gezielt in einen zyklischen Sektor investieren möchten, können Öl-Aktien-ETFs eine interessante Option darstellen. Im Vergleich zum Kauf einzelner Aktien bieten sie eine breitere Diversifikation, da mehrere Unternehmen aus der Öl- und Gasbranche in einem Fonds gebündelt sind. Dadurch sinkt das Risiko von Unternehmensausfällen.

Ein Öl-Aktien-ETF eignet sich insbesondere für Anleger, die nicht direkt über ETCs, Futures oder andere Rohstoffprodukte auf den Ölpreis setzen möchten, sondern lieber in die Geschäftsmodelle und Gewinne von Unternehmen investieren wollen. Steigt der Ölpreis, profitieren häufig auch Ölkonzerne, Dienstleister oder Explorationsfirmen, was sich wiederum positiv auf die Aktienkurse im ETF auswirken kann.

Wichtig zu wissen: Die Wertentwicklung eines Öl-Aktien-ETFs verläuft nicht identisch mit der Entwicklung von Brent, WTI oder anderen Rohölsorten. Neben dem Ölpreis beeinflussen auch Faktoren wie Produktionskosten, Investitionen, politische Eingriffe, Umweltauflagen, Wechselkurse oder die allgemeine Marktstimmung die Kurse der im ETF enthaltenen Unternehmen.

Wer möglichst direkt auf die Preisentwicklung von Rohöl setzen möchte, kann stattdessen Öl-ETCs nutzen. Für langfristig orientierte Anleger, die ein transparentes und börsengehandeltes Aktieninvestment suchen, können Öl-Aktien-ETFs jedoch die passendere Wahl sein.

Welche bekannten Öl-Aktien gibt es?

Im Öl- und Gasbereich gibt es mehrere bekannte Unternehmen, die eine wichtige Rolle für Öl-Aktien-ETFs spielen. Zu den integrierten Konzernen zählen beispielsweise ExxonMobil, Chevron und Shell. Diese Gesellschaften decken große Teile der Wertschöpfungskette ab – von der Exploration und Förderung bis hin zur Raffinerie, dem Handel und dem Vertrieb.

Daneben gibt es reine Explorations- und Produktionsunternehmen wie ConocoPhillips oder Occidental Petroleum. Sie reagieren besonders stark auf die Entwicklung des Ölpreises sowie auf Veränderungen von Angebot und Nachfrage. Im Bereich der Öldienstleistungen spielen Unternehmen wie Halliburton, Baker Hughes oder Tenaris eine zentrale Rolle. Sie profitieren besonders stark, wenn Ölkonzerne ihre Investitionen in Bohrungen, Ausrüstung und Infrastruktur erhöhen. Gerade für spezialisierte Öl-Aktien-ETFs ist dieser Bereich wichtig.

Öl-Aktien-ETFs im Vergleich

Beim Vergleich von Öl-Aktien-ETFs sollten Faktoren wie die Gesamtkostenquote (Total Expense Ratio, TER), die Liquidität, die Replikationsmethode (physisch oder synthetisch) sowie die geografische und sektorspezifische Diversifikation berücksichtigt werden. Die Informationen in der folgenden Tabelle sollen diese und weitere Fragen beantworten, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können.

Performance-Vergleich der besten Öl-Aktien-ETFs

Die Performance der besten Öl-Aktien-ETFs kann stark variieren. Ein Vergleich der Wertentwicklung über verschiedene Zeiträume (z.B. 1 Jahr, 3 Jahre, 5 Jahre) zeigt, wie gut die verschiedenen ETFs das Segment abbilden und welche Renditen sie erzielt haben.

Beachte: Die historische Kursentwicklung bietet keine Garantie für die Zukunft.

Wo kann ich Öl-Aktien-ETFs kaufen?

Öl-Aktien-ETFs können an jeder Börse gekauft werden, an der sie gelistet sind. Gängige Handelsplätze sind die Deutsche Börse (Xetra), die Börse Frankfurt, die Börse Stuttgart oder die Börse München. 

Der Kauf erfolgt ähnlich wie bei Aktien über eine Bank oder einen Online-Broker. Über diese kann auch ein ETF-Sparplan eingerichtet werden. Je nach Anbieter kann die Auswahl an ETFs variieren. Um ETFs zu kaufen, muss zunächst ein Wertpapierdepot eröffnet werden.

Die größten Öl-Aktien-ETFs im Vergleich

Hier findest du die größten Öl-Aktien-ETFs im Vergleich. Ein ETF sollte ein Fondsvolumen von mindestens 100 Millionen Euro haben, damit er sich für den ETF-Anbieter lohnt. Das verringert dein Risiko, dass der ETF geschlossen wird. Die größten Öl-Aktien-ETFs nach verwaltetem Vermögen sind:

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Welcher ist der günstigste Öl-Aktien-ETF?

Die günstigsten Öl-Aktien-ETFs zeichnen sich durch niedrige Gesamtkostenquoten (TER) aus. Hier findest du die günstigsten Öl-Aktien-ETFs im Vergleich. Achte dabei auf die gesamten Kosten von ETFs.

ETF-Sparpläne auf Öl-Aktien-ETFs

Die folgende Tabelle führt dich zu unserem ETF-Sparplan Vergleich, mit dem du genau die ETF-Sparpläne findest, die am besten zu dir passen.

Vorteile von Öl-Aktien-ETFs

Wir haben dir hier die wichtigsten Vorteile von Öl-Aktien-ETFs zusammengefasst. Diese Punkte musst du beachten.

  • Einfacher Zugang: Öl-Aktien-ETFs ermöglichen Anlegern einen unkomplizierten Zugang zu Öl- und Gasaktien, ohne dass sie einzelne Unternehmen auswählen müssen.
  • Diversifikation: Durch die Bündelung mehrerer Aktien in einem Fonds sinkt das Einzelwertrisiko gegenüber einem Direktinvestment.
  • Börsengehandelte Struktur: Öl-Aktien-ETFs sind börsengehandelte Wertpapiere, die flexibel über die Börse gehandelt werden können.
  • Partizipation am Energiesektor: Du investierst in Geschäftsmodelle, die von Exploration, Förderung, Ausrüstung und Infrastruktur profitieren können.
  • Sparplanfähigkeit: Bei vielen Anbietern sind Sparpläne möglich, wodurch die Investition auch mit einer kleinen Sparrate erleichtert wird.

Nachteile von Öl-Aktien-ETFs

Wir haben dir hier die wichtigsten Nachteile von Öl-Aktien-ETFs zusammengefasst. Diese Punkte musst du beachten.

  • Hohe Volatilität: Öl-Aktien-ETFs unterliegen starken Schwankungen, da der Ölmarkt sensibel auf Konjunktur, die OPEC, Krisen und die Nachfrage reagiert.
  • Keine direkte Abbildung von Rohöl: Öl-Aktien-ETFs investieren in Aktien und nicht direkt in Rohöl, Brent oder WTI. Die Wertentwicklung kann daher vom Rohölpreis abweichen.
  • Sektor- und Länderrisiken: Viele Produkte sind stark auf die USA oder bestimmte Segmente wie Services konzentriert.
  • Kleine Produktauswahl: Reine Öl-Aktien-ETFs nach UCITS-Standard sind selten. Es können teilweise auch andere Energieunternehmen enthalten sein.
  • Unternehmensrisiken: Neben dem Ölpreis beeinflussen z.B. auch das Management, die Verschuldung, die Regulierung, die Kosten und operative Probleme die Rendite.

Fazit:
Das ist der beste Öl-Aktien-ETF

Welcher Öl-Aktien-ETF am besten zu dir passt, hängt von deinen Anlagezielen, der Kostenquote, der Liquidität und dem passenden Index ab. Auch ESG-Aspekte können eine Rolle spielen, wobei fossile Energie im Energiesektor, wenn überhaupt, nur eingeschränkt als nachhaltig gilt.

Physisch replizierende Öl-Aktien-ETFs bieten den zusätzlichen Vorteil des direkten Besitzes der Aktien und Wertpapiere. Wichtig ist der Unterschied zu Öl-ETCs: Ein Öl-Aktien-ETF investiert in Unternehmen, während ein ETC den Rohstoff Rohöl, Brent oder WTI über Futures oder andere Terminkontrakte abbildet.

Für langfristige Anleger können Öl-Aktien-ETFs als spekulative Beimischung interessant sein. Aufgrund von Risiken, hoher Volatilität sowie Angebot und Nachfrage am Ölmarkt und geopolitischer Faktoren sollten sie in einem Welt-Aktien-Depot jedoch höchstens eine Satellitenposition einnehmen. Ein solides Finanzwissen ist vor jedem Investment unverzichtbar.

Alle Öl-Aktien-ETFs lassen sich über die ETF-Suche weiter analysieren.

Häufig gestellte Fragen zu Öl-Aktien-ETFs

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