
Der weltweit erste ETF auf den Wiederaufbau der Ukraine ist da
Wiederaufbau der Ukraine: HANetf brachte den weltweit ersten ETF, der Anleger an einem möglichen 500-Milliarden-Dollar-Projekt beteiligen will.
Sobald der Krieg in der Ukraine beendet ist, geht es um den Wideraufbau. Darauf setzt der ETF-Emittent HANetf mit dem neuen Ukraine Reconstruction UCITS ETF (WKN: A42334). Der thesaurierende Themen-ETF ermöglicht Investoren Zugang zu Unternehmen, die voraussichtlich eine zentrale Rolle beim Wiederaufbau der Ukraine spielen werden. Dazu zählen insbesondere Firmen aus den Bereichen Infrastruktur, Energieversorgung, industrielle Modernisierung sowie verteidigungsnahe Technologien. „Der Wiederaufbau der Ukraine geht über den Wiederaufbau von Infrastruktur hinaus. Es geht um die Integration mit Europa, die Modernisierung der Industrie und die Entwicklung transparenter, funktionierender Kapitalmärkte“, sagt Hector McNeil, Mitgründer und Co-Geschäftsführer von HANetf.
Ukraine-Wiederaufbau mit enormem Investitionsvolumen
Zwar prägt derzeit die Iran-Krise die Schlagzeilen. Doch Anleger sollten nicht vergessen: Der Wiederaufbau der Ukraine gilt als eines der größten wirtschaftlichen Projekte Europas seit Jahrzehnten. Schätzungen der Weltbank, der Europäischen Kommission, der Vereinten Nationen sowie der ukrainischen Regierung gehen davon aus, dass sich die Kosten in den kommenden zehn Jahren auf mehr als 500 Milliarden US-Dollar summieren könnten.
Ein Großteil dieser Investitionen dürfte in den Wiederaufbau von Verkehrswegen, Energieinfrastruktur, Wohnraum und Industrieanlagen fließen. Davon könnten zahlreiche internationale Unternehmen profitieren, die entsprechende Technologien, Materialien oder Dienstleistungen bereitstellen. „Wir glauben, dass der ETF zwei wichtige Funktionen erfüllen kann. Erstens als Anlageinstrument, das Zugang zu Unternehmen bietet, die vom Wiederaufbau der Ukraine und ihrer wirtschaftlichen Integration profitieren könnten. Zweitens als sofort einsatzbereiter regelbasierter Käufer börsennotierter ukrainischer Unternehmen, der bei deren Listing aktiv wird“, so McNeil.
Index mit Blick auf ukrainische Unternehmen
Ein besonderes Merkmal des zugrunde liegenden Index ist seine langfristige Ausrichtung. Der Indexrahmen sieht vor, dass ukrainische börsennotierte Unternehmen künftig aufgenommen werden können, sobald die Kapitalmärkte des Landes wieder geöffnet und ausreichend liquide sind.
Um dies zu ermöglichen, gelten für ukrainische Titel niedrigere Zulassungsschwellen. Zusätzlich können auch auf die Ukraine fokussierte Fonds in das Anlageuniversum integriert werden. Damit soll sichergestellt werden, dass Anleger künftig auch direkt von der wirtschaftlichen Entwicklung ukrainischer Unternehmen profitieren können.
Thematische ETFs sinnvoll im Portfolio überwachen
Gerade bei thematischen ETFs wie dem Ukraine-Wiederaufbau-ETF ist es für Anleger wichtig, den Überblick über ihre Investments zu behalten. Themenfonds können eine gezielte Ergänzung im Portfolio darstellen, sollten aber in der Regel nur einen begrenzten Anteil der Gesamtallokation ausmachen.
| Tipp: In Europa sehen wir einen Megatrend hin zu Rüstung. Schau dir außerdem gleich unsere Themen-ETF-Seite an. |
Mit dem extraETF Portfolio Tracker lassen sich solche Investments einfach überwachen. Anleger können ihre ETFs zentral erfassen und erhalten einen Überblick über Gewichtung, Performance, Diversifikation und Risiken ihres Portfolios. Gerade bei spezialisierten Themen-ETFs hilft das Tool dabei, Klumpenrisiken zu vermeiden und die eigene Strategie regelmäßig zu überprüfen. So können Investoren neue Trends wie den möglichen Wiederaufbau der Ukraine gezielt in ihr Portfolio integrieren, ohne dabei die Gesamtstruktur ihres ETF-Portfolios aus dem Blick zu verlieren.