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Consorsbank startet Krypto-Offensive: Bitcoin & Co. jetzt direkt im Depot handeln

Die Consorsbank baut ihr Krypto-Angebot massiv aus: Anleger können jetzt ETNs, Zertifikate und Sparpläne auf Bitcoin & Co. direkt im Depot handeln.

Die Consorsbank öffnet sich stärker für den Kryptomarkt. Ab sofort können Kundinnen und Kunden aus mehr als 40 Exchange Traded Notes (ETNs) auf einzelne Kryptowährungen oder diversifizierte Krypto-Körbe wählen. Zusätzlich stehen mehr als 5.000 verbriefte Derivate mit Krypto-Basiswerten zur Verfügung. Damit lassen sich Bitcoin, Ethereum und weitere Kryptowährungen direkt über das klassische Wertpapierdepot handeln – ohne eigene Wallet oder Kryptobörse.

Auch Sparplan-Anleger sollen profitieren: Insgesamt 33 ETNs können regelmäßig bespart werden. Die Sparpläne starten bereits ab zehn Euro pro Ausführung und lassen sich monatlich, zweimonatlich, quartalsweise oder halbjährlich ausführen.

Für ausgewählte Derivate aus dem sogenannten StarPartner-Programm gelten zudem vergünstigte Konditionen. Produkte bestimmter Emittenten können ab einem Ordervolumen von 1.000 Euro gebührenfrei gehandelt werden. Unterhalb dieser Grenze fallen 3,95 Euro Ordergebühren an.

Consorsbank setzt auf regulierten Zugang zu Krypto-Anlagen

Mit dem Ausbau positioniert sich die Consorsbank klar als Anbieter regulierter Krypto-Investments innerhalb des klassischen Wertpapiergeschäfts. „Mit unserer Produktauswahl bieten wir den Kundinnen und Kunden der Consorsbank ein attraktives Spektrum an Investments mit Krypto-Basiswert – mit verlässlichen Emittenten, etablierten Handelsplätzen und, wenn gewünscht, dem Komfort des überwachten Börsenhandels. Als Premium-Digitalbank positionieren wir uns bewusst an der Schnittstelle von Marktchancen und Zuverlässigkeit: Wir ermöglichen unseren Kundinnen und Kunden den Zugang zu Anlagen mit Krypto-Basiswert eingebettet in Qualität und Standards klassischer Wertpapieranlagen“, sagt Tino Benker-Schwuchow, Leiter der Consorsbank.

So ordnet sich das Angebot im Markt der Direktbanken ein

Mit dem Schritt folgt die Consorsbank einem klaren Branchentrend. Immer mehr große Direktbanken und Broker erweitern ihr Angebot rund um Kryptowährungen – allerdings meist über börsengehandelte Wertpapiere statt über den direkten Kauf von Coins.

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Die größte deutsche Direktbank ING bietet bislang keinen direkten Handel mit Kryptowährungen oder Krypto-ETNs im eigenen Sparplanangebot an. Anleger können dort allerdings einzelne Krypto-Produkte über die Börse kaufen, sofern sie handelbar sind.

Comdirect hat ihr Angebot in den vergangenen Jahren ebenfalls geöffnet und ermöglicht den Handel zahlreicher Krypto-ETNs und Zertifikate über das Wertpapierdepot. Sparplanfähige Produkte bleiben dort jedoch bislang begrenzt.

Die DKB wiederum verfolgt bislang einen eher zurückhaltenden Ansatz. Zwar lassen sich einzelne Krypto-ETNs über das Depot handeln, ein umfassendes eigenes Krypto-Angebot oder spezielle Sparpläne stehen dort aber derzeit nicht im Fokus.

Vorreiter sind die großen Neobroker

Scalable Capital und Trade Republic gehen noch einen Schritt weiter: Beide Neobroker bieten neben klassischen Krypto-ETNs teilweise auch den direkten Kauf von Kryptowährungen an. Trade Republic ermöglicht bereits seit längerem den Handel zahlreicher Coins direkt in der App. Scalable Capital setzt dagegen stärker auf ETPs und Partnerschaften mit regulierten Emittenten.

Krypto über Wertpapiere: Einfacher Zugang, aber nicht ohne Risiko

Für viele Privatanleger dürften Krypto-ETNs vor allem wegen der einfachen Handhabung attraktiv sein. Kauf, Verkauf und Verwahrung laufen über das bekannte Wertpapierdepot. Steuerliche Abwicklung, Reporting und Börsenhandel erfolgen innerhalb der bestehenden Bankinfrastruktur.

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Gleichzeitig bleiben Kryptowährungen eine hochvolatile Anlageklasse. Gerade bei verbrieften Derivaten können zusätzliche Risiken wie Hebelwirkungen oder Knock-out-Schwellen hinzukommen. Anleger sollten deshalb genau prüfen, welches Produkt zu ihrer Risikobereitschaft passt.

Doch halten wir fest: Mit dem Ausbau ihres Angebots signalisiert die Consorsbank dennoch klar: Krypto-Anlagen gehören zunehmend zum Mainstream-Angebot großer Direktbanken.

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