26. März 2026
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97 Prozent der Fonds verlieren gegen den Markt: ETFs sind die bessere Wahl

Die meisten aktiven Fonds schlagen den Markt nicht. Warum ETFs langfristig überlegen sind – und wie der extraETF Portfolio Tracker dabei hilft.

Die Hoffnung vieler Anleger ist klar: Ein Fondsmanager, der gezielt die besten Aktien auswählt und so den Markt schlägt. Doch die Daten sprechen eine andere Sprache. Laut aktueller SPIVA Europe Scorecard 2025 von S&P Global scheitert die Mehrheit der aktiven Fonds genau daran. Bereits nach einem Jahr bleiben 71 Prozent der globalen Aktienfonds hinter ihrem Vergleichsindex zurück. In Europa liegt die Quote sogar bei über 80 Prozent, in einzelnen Märkten wie Großbritannien erreichen die Underperformance-Raten teilweise bis zu 97 Prozent. Für Anleger bedeutet das: Die Wahrscheinlichkeit, den „richtigen“ Fonds zu wählen, ist äußerst gering.

Langfristig wird es noch schwieriger

Noch deutlicher zeigt sich das Problem über längere Zeiträume. Über zehn Jahre hinweg underperformen in vielen Kategorien bis zu 98 Prozent der Fonds ihren Benchmark. Kurzfristige Erfolge einzelner Manager sind also selten nachhaltig. Wer auf aktive Fonds setzt, geht ein erhebliches Risiko ein, langfristig hinter dem Markt zurückzubleiben.

Warum aktives Management so oft scheitert

Die Ursachen dafür liegen weniger in fehlender Kompetenz als vielmehr im System selbst. Aktive Fonds verursachen höhere Kosten, die direkt von der Rendite abgezogen werden und erst einmal verdient werden müssen. Gleichzeitig dominieren oft wenige große Unternehmen die Marktentwicklung. Viele aktive Manager gewichten diese bewusst anders als der Index und laufen dadurch Gefahr, entscheidende Performance-Treiber zu verpassen. Hinzu kommt, dass schlecht laufende Fonds häufig vom Markt verschwinden. Dadurch entsteht ein verzerrtes Bild, das die tatsächlichen Erfolgschancen aktiver Strategien überschätzt.

Tipp: Nicht zuletzt die Kosten sind Schuld an dem mäßigen Ergebnis aktiver Fondslenker. Es gibt jedoch auch aktives Management gepaart mit den Vorzügen von ETFs. Schau dir also gleich unseren Guide zu aktiven ETFs an.

Selbst in einem Jahr wie 2025, das durch große Unterschiede zwischen Gewinnern und Verlierern eigentlich ideale Bedingungen für aktives Management bot, konnte die Mehrheit der Fonds nicht überzeugen. Das zeigt, wie schwierig es ist, den Markt systematisch zu schlagen.

Die einfache Lösung: ETFs

Passive ETFs verfolgen einen anderen Ansatz. Statt zu versuchen, besser als der Markt zu sein, bilden sie ihn möglichst exakt ab. Dadurch profitieren Anleger automatisch von der Entwicklung der gesamten Märkte, ohne auf die Fähigkeiten einzelner Fondsmanager angewiesen zu sein.

Wir haben bereits gesehen, dass 71 Prozent der globalen Aktienfonds hinter dem Markt zurückbleiben. Schau dir also gleich unsere Empfehlungen für Welt-ETFs an. In Europa fällt die Statistik für die Fondslenker noch schwächer aus. Erfahre also gleich mehr über das Investieren in Europa-ETFs.

Der große Vorteil liegt bei ETFs in der Kombination aus breiter Diversifikation, niedrigen Kosten und einer klaren, regelbasierten Strategie. Gerade langfristig führt dieser Ansatz häufig zu besseren Ergebnissen als der Versuch, die wenigen erfolgreichen aktiven Fonds im Voraus zu identifizieren.

Mehr Überblick mit dem extraETF Portfolio Tracker

Wer auf ETFs setzt, sollte seine Geldanlage strukturiert im Blick behalten – das gilt umso mehr, wenn du noch weitere Anlagen hast. Genau hier unterstützt der extraETF Portfolio Tracker. Er ermöglicht es, sämtliche Vermögenswerte zentral zu verwalten und die Entwicklung des gesamten Portfolios jederzeit transparent nachzuvollziehen.

Anleger sehen auf einen Blick, wie sich ihre Asset Allocation zusammensetzt, wie sich einzelne Positionen entwickeln und wo mögliche Risiken entstehen. Durch automatische Auswertungen und Reports wird die eigene Strategie nicht nur nachvollziehbar, sondern auch aktiv steuerbar. Das ist besonders bei einer langfristigen Strategie entscheidend, bei der Disziplin und Übersicht eine zentrale Rolle spielen.

Weniger Aufwand, mehr Erfolgschancen

Die Daten lassen kaum Spielraum für Interpretationen: Die meisten aktiven Fonds schaffen es nicht, den Markt zu schlagen – weder kurzfristig noch langfristig.

Für Privatanleger spricht daher vieles für einen passiven Ansatz mit ETFs. Wer zusätzlich auf die richtigen Tools setzt, kann seine Geldanlage effizient steuern und den Überblick behalten. Der extraETF Portfolio Tracker bietet dafür die passende Grundlage – einfach, transparent und konsequent auf langfristigen Anlageerfolg ausgerichtet.

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